Bio
<p>Ich arbeite hauptsächlich als Videograf, aber die Fotografie ist für mich der persönlichere, freiere Blick, eine Art visuelles Reisetagebuch. Wenn ich unterwegs bin, fotografiere ich vor allem das, was zwischen den offensichtlichen Motiven liegt, Straßenszenen, Spiegelungen, Gesten, harte Schatten, Zufälle und kleine Brüche im Alltag.</p><p>Mich interessieren Bilder, in denen Alltag kurz seltsam, schön, roh oder mehrdeutig wird. Oft suche ich nach Spannung zwischen Nähe und Distanz, Ordnung und Chaos, Schönheit und Rauheit. Auch technisch mag ich es eher bewusst und haptisch, alte Objektive, anamorphe Videolinsen, manuelles Fokussieren und der Verzicht auf viele Automodi gehören für mich dazu. </p><p>Meine Fotografie bewegt sich irgendwo zwischen Street, dokumentarischer Beobachtung und urbaner Poesie, nicht als perfekte Abbildung eines Ortes, sondern als Versuch, festzuhalten, wie sich ein Moment angefühlt hat.</p>